Rode Videomic Pro im Test
Photo by KAL VISUALS / Unsplash
Rode Videomic Pro im Test
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Rode Videomic Pro im Langzeittest

Wer auf der Suche nach einem günstigen, hochwertig verarbeiteten und zuverlässigen Richtmikrofon für seine DSLR oder einen Camcorder ist, sollte sich diesen Testbericht auf jeden Fall einmal genauer anschauen.
Wer auf der Suche nach einem günstigen, hochwertig verarbeiteten und zuverlässigen Richtmikrofon für seine DSLR oder einen Camcorder ist, sollte sich diesen Testbericht auf jeden Fall einmal genauer anschauen.
Schon seit vielen Jahren ist Dario erfolgreich im Bereich Hochzeit und Fashion unterwegs und teilt auf epic photo gerne sein umfangreiches Wissen und Erfahrungen die er im täglichen Leben als Berufsfotograf erlernen konnte.

Inhaltsübersicht

Die wichtigsten Fakten rund ums Rode Videomic Pro

Heute stelle ich das Rode Videomic Pro vor. Es handelt sich hierbei um ein speziell für DSLRs entwickeltes ultrakompaktes Kondensator-Richtmikrofon. Ausgestattet ist es mit einer Supernierencharakteristik, einem Blitzschuhadapter sowie einem 3,5 mm Klinkenanschluss.

Des Weiteren ist ein Trittschalldämpfer integriert und der Ausgangspegel lässt sich mithilfe eines auf der Rückseite befindlichen Schalters um 10 dB verringern oder auch um 20 dB anheben. Somit lässt sich sowohl in leisen als auch lauten Situtation der Ton sauber und ohne Rauschen aufnehmen.

Optional lässt sich auch noch ein äußerst zuverlässig arbeitender Fellwindschutz erwerben. Anmerken muss ich hierbei aber noch, dass so etwas bei Kameramikros in dieser Preisklasse kein Standard ist. Gerade weil man die Möglichkeit hat mit diese Mikro auch bei stärkeren Wind ohne Störgeräusche zu filmen, ist es auch für Videojournalisten oder gerade für Hobbyisten mit Ambitionen zu empfehlen.

Das Handling und die Ausstattung unter die Lupe genommen

Nun zum eigentlichen Testbericht. Ich zwar hatte nie die Möglichkeit, das Kameramikrofon unter Laborbedinungen zu testen. Trotzdem kann ich mir nach über 2 Jahren und vielen hundert Aufnahmestunden durchaus ein Urteil über dieses Mikrofon erlauben.

Bevor ich auf die Tonqualität eingehe, möchte ich erst einmal ein paar Dinge rund um das Handling erläutern. Das wirklich gut verarbeitete Richtmikrofon ist mithilfe von Gummis vom Gestell entkoppelt. Somit sind Störgeräusche durch Erschütterungen, Vibrationen & Co so gut wie ausgeschlossen. Selbst bei Aufnahmen im fahrenden Autos auch auf unebener Strecke hatte ich wirklich nie Probleme mit der Aufhängung des Mikros. Sollten die Gummis doch einmal reißen, sind glücklicherweise Ersatzgummis im Lieferumfang enthalten, die man bei Bedarf auch bequem nach kaufen kann.

Was mir besonders gut an dem Mikrofon gefällt ist, dass man die Ladung der Batterie stets über ein kleines LED Licht auf der Rückseite kontrollieren kann. So kann es nämlich nicht passieren, dass man einmal eine wichtige Situation aufgrund eines leeren 9 Volt Blocks nicht aufnehmen kann. Lediglich das Einlegen der Batterie ist ungünstig konzipiert worden. Das herunter schieben der kleinen Klappe hat mich schon manch einen Nerv gekostet. All zu schlimm ist dies aber nicht, da die Batterie gut und gerne 70 bis 80 Stunden im laufenden Betrieb durchhält.

Zusammenfassend und um um hier nicht den Rahmen des Artikels zu sprengen, kann ich wirklich nur betonen, dass das Handling sowie die Verarbeitungsqualität ausgesprochen gut sind. Da ist man von anderen Richtmikrofonen unterhalb der 200 € Klasse, deutlich weniger Komfort gewohnt.

Die Tonqualität im Detail

Lang hat es gedauert, aber nun kommen wir endlich einmal zum wichtigsten Teil, nämlich der Tonqualität. Weder zu bass- noch zu höhenlastig wird der Ton aufgezeichnet. Es gibt auch keinerlei Verzerrungen oder ein starkes Brummen in der Tonspur.

Quicktipp: Sollte im Einsatz mit einer DSLR starkes Brummen auftreten, muss der Ausgangspegel des Mikros auf -10 DB eingestellt werden und wenn möglich der Autochain der Spiegelreflexkamera ausgeschalten werden.

Die Richtcharakteristik des Mikros ist ebenfalls gut. Geräusche hinter dem Mikro werden so gut wie gar nicht aufgenommen und andere Tonquellen außerhalb der Supernierencharakteristik werden nur leise aufgenommen.

Das epic photo Fazit

Im Großen und Ganzen kann ich über dieses Mikrofon nichts schlechtes, sondern nur Positives sagen. Es hat mich nie im Stich gelassen, der Ton war stets gut und dank der Schalter an der Rückseite konnte ich immer schnell auf Lautstäreveränderungen reagieren. Gerade im Einsatz mit der DSLR ist dies nicht zu unterschätzen. Die Ladestandsled und die gute Entkopplung machen dieses Mikrofon meiner Meinung nach zum absoluten Kauftipp für DSLR- und Camcorderfilmer.

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