Hochzeit filmen Erfahrungen Learnings
Photo by Jakob Owens / Unsplash
Hochzeit filmen Erfahrungen Learnings
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Ein Hochzeits- und Eventfilmer spricht aus dem Nähkästchen

Das neue Jahr 2016 ist angebrochen und hinter mir liegt ein spannendes Jahr mit vielen interessanten Shootings und Filmen. Ich war auf diversen Hochzeiten und Events aktiv und konnte wieder viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln. Doch was war wirklich nennenswert und wo geht es mit der Eventfilmerei in Zukunft hin? Auf diese beiden Fragen werde ich nun antworten.
Das neue Jahr 2016 ist angebrochen und hinter mir liegt ein spannendes Jahr mit vielen interessanten Shootings und Filmen. Ich war auf diversen Hochzeiten und Events aktiv und konnte wieder viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln. Doch was war wirklich nennenswert und wo geht es mit der Eventfilmerei in Zukunft hin? Auf diese beiden Fragen werde ich nun antworten.
Schon seit vielen Jahren ist Dario erfolgreich im Bereich Hochzeit und Fashion unterwegs und teilt auf epic photo gerne sein umfangreiches Wissen und Erfahrungen die er im täglichen Leben als Berufsfotograf erlernen konnte.

Inhaltsübersicht

Was habe ich alles erlebt?

Hier weiß ich gar nicht so genau wo ich anfangen soll. Anfang des Jahres habe ich mir einen zweiten Mann gesucht mit dem ich hochwertige Filme für den gehobenen Geldbeutel umsetzen kann. Leider stellte sich nach vielen Gesprächen mit den Kunden heraus, dass das Budget für einen zweitem Kameramann nicht groß genug ist.

So musste ich mich bereits nach kurzer Zeit von meinem Geschäftspartner trennen. Gott sei Dank, habe ich ihn damals nicht eingestellt. Sonst wäre es sicherlich für uns beide schwierig geworden. Er arbeitet noch immer als selbständiger Fotograf und ich natürlich auch.

Das war aber natürlich noch lange nicht alles. So gab es noch viele weitere Situationen in denen ich kurz vorm verzweifeln war. So landetet ein Brautstrauß direkt in meinem teuersten Objektiv und zerstörte es für immer. Glücklicherweise hatte ich noch genau ein solches Objektiv dabei. Wenn auch deutlich schlechter.

Das wohl schlimmste Erlebnis aber wahr sicherlich der Crash meiner Speicherkarte. Während ich in meinem Schultercamcorder auf zwei Speicherkarten schreiben lasse, ist dies bei meiner Canon DSLR leider nicht der Fall. So kam es wie es eigentlich kommen musste und eines Tages verabschiedete sich die Karte für immer.

Aber auch hier hatte ich Glück. Ich war nicht der Hochzeitsfotograf sondern lediglich der Filmer. Die Aufnahmen auf meinem Camcorder haben mir an diesem Tag das Leben gerettet. Na ja, zumindest mein Entlohnung 🙂

Was lernt man aus diesen Situationen und was wird die Zukunft bringen?

Ich bin natürlich kein Hellseher und kann in die weit entfernte Zukunft blicken, aber viele der gemachten Fehler lassen sich leicht vermeiden. So hoffe ich, dass bald die Canon 6D Mark II auf den Markt kommt. Sie soll endlich über zwei Speicherkartenslots verfügen.

Außerdem werde ich in Zukunft mehr Ersatzobjektive besitzen und natürlich auch dabei haben. Außerdem benutze ich auch wieder einen Objektivschutz. Das habe ich im vergangenen Jahr doch viel zu selten getan. Außerdem überprüfe ich meine Speicherkarten zuhause wöchentlich auf ihre Funktionsweise.

Nun aber weg von meinen Learnings hin zu den erwarteten Neuheiten auf dem Kameramarkt. Diese sollen den Abschluss meines kleinen Beitrags bilden und dürfen natürlich in keinem Artikel fehlen. So hoffe ich, dass Panasonic bald eine überarbeitete Version ihres Schultercamcorders herausbringt. Ich besitze das aktuelle Modell und kann ich vom Prinzip her gesehen über nichts beschweren. Nur eine Kleinigkeit stört mich: Das fehlende 4 K.

Sicherlich auch nicht verkehrt wären XLR-Tonanschlüsse am Schultercamcorder. Ich kann allerdings ohne sie leben. Mit den 3,5 mm Klinken und ein bisschen Klebeband habe ich mich schließlich über die letzten Jahre auch arrangiert. Wir werden sehen was die Zukunft bringt und was ich in einem Jahr auf meiner Webseite zu berichten habe.